Frau Heil von den Maltesern und ihre Handpuppe Malte brachten den Kindern das „Heilen“ näher. Zuerst wurde der Verbandskasten, welcher sich in jedem Auto befinden sollte, vorgestellt. Der Inhalt wurde von den Kindern untersucht. So kamen Pflaster, Verbände, Hygienehandschuhe und eine Rettungsdecke zum Vorschein. Viele Kinder kannten sich schon gut über die Verwendung der Produkte aus. Großen Spaß hatten sie beim gegenseitigen Lagern in der stabilen Seitenlage und Einwickeln in die Rettungsdecke. Als nächstes wurde den Kindern das Zuschneiden von Pflastern für den Finger (Symbol Sanduhr) und Ellbogen (Symbol Bonbon) erklärt. Jeder konnte es selbstständig mit einem anderen Kind ausprobieren. Am Schluss hatten alle ein gelungenes Pflaster angebracht. Mit einem Telefonmodell konnten die Kinder noch den Notruf üben. Jeder sollte sich eine Situation ausdenken, in welcher Hilfe benötigt wird und die 112 wählen. Eine Herausforderung war es die Adresse und den Namen anzugeben. Alle Kinder haben das super gemeistert und waren sehr stolz. Am vorletzten Tag hat Frau Heil über den Körper gesprochen, das Herz, die Lunge und das Gehirn. Die Kinder konnten sich mit einem Stethoskop gegenseitig die Herztöne abhören, was für ein faszinierendes Erlebnis. Alle wussten auch, dass es wichtig ist, sich den Kopf, mit einem Helm, beim Rädchen fahren zu schützen. Am Ende wurde noch geübt, wie man Kopf- und Handverbände anlegt. Mit großem Eifer waren die Kinder dabei und es wurde viel gelacht, wenn ein Verband schief saß. Eine Reflexionsrunde über die Woche war am Schluss vorgesehen. Mit Begeisterung wurde das „Helfen- und Trösten“ Lied gesungen, was uns jeden Tag mit einer neuen Strophe begleitet hat. Malte überreichte noch jedem Kind eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme. Die Woche war ein lernintensives Erlebnis für alle, vielen Dank an Frau Heil.
